300 Janine Wissler Hintergrund weissJanine Wissler

Schloßplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Zimmer: 217M

0611 - 350.6073

Sprecherin für: Energiepolitik, Forschungspolitik, Gentechnologie, Jugendpolitik, Verkehrspolitik, Wirtschaftspolitik, Wissenschaft u. Kunst

Ausschüsse

  • Wirtschaft und Verkehr (WVA)
  • Wissenschaft und Kunst (WKA)

Sind Sicherungsmaßnahmen gegen Wirbelschleppen ausreichend? Minister Tarek Al-Wazir muss Auskunft geben

Morgen Nachmittag im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr des Hessischen Landtages wird Minister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf Initiative der Fraktion DIE LINKE Auskunft über den Wirbelschleppenvorfall vom 25. Mai in Flörsheim und den Sicherheitsrisiken von Wirbelschleppen geben. Das Dach eines Hauses wurde durch fehlerhafte Dachklammerungen in Mitleidenschaft gezogen. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„In Flörsheim wurden wieder einmal Ziegel bei einem Landeanflug auf die Nordwestbahn von einem Hausdach geschleudert.“

Dabei hatte Verkehrsminister Al-Wazir 2016 noch bekannt gegeben, dass das Land alle Schutzvorkehrungen ‚abwägungsfehlerfrei‘ bewältigt habe und es keine ‚unmittelbare Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern durch die Luftwirbel‘ gäbe. (Drs. 19/3925)

„Ob das Land Hessen und die Fraport das Sicherheitsrisiko wirklich richtig einschätzen, muss nach dem Wirbelschleppenereignis in Flörsheim – bei dem einige Dachziegel nur knapp den Kopf einer Anwohnerin verfehlten – neu geprüft werden. Um das Gefahrenpotenzial durch Wirbelschleppen besser einschätzen zu können, muss auch zweifelsfrei geklärt werden, welcher Flugzeugtyp für die Wirbelschleppe in Flörsheim ursächlich verantwortlich war. Dazu erwarten wir Antworten des Ministers.“


Hinweis:

Heute trifft sich Janine Wissler mit Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative Flörsheim-Hochheim, um sich vor Ort über den Wirbelschleppenvorfall vom 25. Mai 2018 zu informieren.

Dringlicher Berichtsantrag ‚Gefahr durch Wirbelschleppen - Sind die Schutzmaßnahmen des Landes unzureichend? ‘ Drs.19/6489  anbei