Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise“
Insgesamt 55.000 Menschen sind in Berlin und Frankfurt dem Aufruf eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses von Gewerkschaften, attac, DIE LINKE sowie umwelt-, entwicklungspolitischen und kirchlichen Gruppen gefolgt. In Berlin nehmen 30.000 Menschen an der Demonstration teil, in Frankfurt am Main sind es 25.000. Die Proteste unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise! Für solidarische Gesellschaft" finden im Vorfeld des G20-Gipfels am 2. April in London statt.
Einhellig fordern die Redner und Rednerinnen auf den Kundgebungen, dass die Verursacher der Krise für die Kosten aufkommen, beispielsweise durch eine Millionärssteuer. Sie fordern mehr Geld für Bildung, Umwelt- und Klimaschutz, öffentliche Infrastruktur und Gesundheit, einen sozialen Schutzschirm für Beschäftigte, Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner und eine Regulierung des weltweiten Finanzsystems. In Frankfurt nimmt die hessische Landtagsfraktion der LINKEN an den Protesten teil.




